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Schulranzen und Zuckertüte

Am Tag der Einschulung beginnt für die Kinder ein neues Ereignis. Aus diesem Grund liegt es auf der Hand, dass ab dem Moment die Schultasche oder auch die Schulrucksäcke der täglichen “Gefährte” der Kinder sein werden. Im Prinzip beginnt die Spannung beim Schulrucksackkauf. Die Erziehungsberechtigten sind sich sehr bewusst, dass das Schulkind in den nächsten Schuljahren auf den Ranzen oder auf den Schulrucksack angewiesen ist. Daher sollen die Schulranzen nicht zu belastend sein. Da belastende Schulranzen bei Schulkindern die stets heranwachsende Wirbelsäule schädigen kann, muss hierbei gerade drauf geachtet werden. Des Weiteren kann ein stark belastender Schulranzen zu schlechter Haltung führen. Die 3. größte Herausforderung ist, dass solche Schultaschen die Ausgewogenheit der Schulkinder stören. Daher sind Schüler mit diesen Ranzen im Autoverkehr gefährdet. Eine Untersuchung hat ergeben, dass ungefähr fünfzig Prozent der befragten Kinder unter Rückenqualen kranken. Die Ursachen dafür sollen belastende Tornistern, ungünstige Schulmöbel und Bewegungsmangel sein. Zu den Gewohnheiten zur Einschulung zählt auch die traditionelle Zuckertüte. Die Schultüten wird von den Eltern der Schulkinder mit Süßwaren befüllt. Zumal die Kinder sehr nervös sind, wollen sie erwartungsgemäß die Zuckertüten zu Hause aufmachen und etwas Süßes essen. Die Zuckertüten werden hingegen in den Schulhäusern geöffnet und mit Klassenkameraden geteilt. Die meisten Tüten werden gekauft, jedoch in den traditionellen Gegenden werden auch Schultüten gemeinsam mit den Schulkindern angefertigt. Üblich ist es genauso, dass nach dem ersten Tag in der Schule ein Erinnerungsfoto mit der ganzen Familie knipst. Unter anderem gibt es die exquisite Gepflogenheit vor dem Schultafel ein Bild mit Datum zu knipsen. Alle Kinder werden je alleinstehend und dann mit der Schulklasse zusammen aufgenommen. Gerade im Osten gibt es Traditionen die Einschulungen durch das sogenannte Schultütenfest präparieren. Diese werden schon in der Kita gefeiert. Also unter Schultütenfest soll eine Feier festgestellt werden, bei dem man Abc-Schützen vor der Einschulung aus dem Kinderhort schickt. Viele Produzent erstellen den Schulranzen nach der DIN 58124. Diese Norm beschreibt die Anforderungen an Verkehrssicherheit, Benutzerfreundlichkeit sowie die materiellen Kriterien der Schultaschen. Gemäß dieser Direktive muss zum Beispiel der Tornister minimal zwanzig % aus leuchtendem Werkstoff bestehen. Als Farbtöne werden Orange – Rot und Gelb empfohlen. Außerdem muss der Schulrucksack auf der Vorder- bzw. auf den Seitenflächen zehn Prozent mit retroreflektierenden Stoffen versehen sein. Der Tornister soll 10 bis fünfzehn % des Körpergewichtes des Schulkindes betragen. Es wird drauf angedeutet, dass mehr als 15 Prozent des Körpergewichtes dem Sprössling schaden. Darüber hinaus wird begrüßt die Gurte die Schultergelenke an zu legen. Auch wenn Erziehungsberechtigte mit den Schulkindern den perfekten Schulranzen gefunden haben, darf desto trotz auf keinen Fall viel getragen werden. Da, wie oben erklärt, ein belastender Schulranzen die Balance des Kindes stört, wird geraten, den Schulranzen mit dem Schulkind zyklisch zu überprüfen. Schulen wird angeboten zufriedenstellende Aufbewahrungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, die dann für stark belastende Sachen dienen sollen. Demzufolge wird verhindert, dass Schulkinder diese bleischweren Utensilien auch in der Lehranstalt tragen müssen. Sie können dann ganz behaglich nur Das Schulbuch, Schreibhefte und Mäppchen mit in den Unterricht nehmen. Also der Sprössling, das z. B. 25 Kilogramm, soll nicht mehr als 2,5 und 3 kg transportieren. Demnach wird auch ständig mit dem Lehrer Rücksprache gehalten, welche Unterrichtsmaterialien mitgebracht werden sollen.